Eine lady auf der Fashionweek – Lieber spät als nie!
Eine lady auf der Fashionweek – Lieber spät als nie!

Eine lady auf der Fashionweek – Lieber spät als nie!

Eine lady auf der Fashionweek – Lieber spät als nie!

Wo soll ich nur beginnen? Ach ja, bei Tag 5. Denn an dem Tag wurde ich höchstpersönlich eingeladen. Naja, genau genommen, war ich ein „Plus Eins“. Das hat mich aber nicht daran gehindert mich besonders zu fühlen. Umgeben von gratis Häppchen im VIP-Bereich (unter anderem Schnitzel mit Kartoffelsalat im Glas! Ja, im Glas!) und so viel Veilchenspritzer wie ich nur vertragen konnte, hüpfte ich von Show zu Show und sah mir die prächtigen Kreationen der Wiener Designer an. In den Pausen schlenderte ich von Stand zu Stand des Pop-up Stores und musste mich wirklich zurückhalten nichts zu shoppen.. oder zumindest nicht so viel.

Aber bevor es für mich losging habe ich mir, wie wahrscheinlich viele andere auch, den Kopf mit der Frage zerbrochen: „Was ziehe ich bloß an?“ Schlussendlich entschied ich mich für einen high-wasted schwarzen Skaterrock aus Kunstleder kombiniert mit einem hellblauen eng anliegendem Hemd und meiner, von mir getauften, „bling-bling“ Statementkette. Meine schwarze Balenciaga Motorcycle City Bag durfte auf dem Event natürlich auch nicht fehlen. Ist zwar nicht das auffälligste Outfit, das einem auf der Vienna Fashionweek über den Weg läuft, aber mit der simplen Kombi ist man auf alle Fälle auf der sicheren Seite.

© Philipp Lipiarski / www.goodlifecrew.at

Das erste Mal auf der Vienna Fashionweek und ich fühlte mich in meinem Element. Am späten Nachmittag schaute ich mir als aller erstes die Show der Marke Shakkei an. Frühlingsfrische Pastelltöne und figurbetonte Vollantröcke machten sich auf dem Laufsteg breit. Aber selbst für Männer waren so einige schicke Teile dabei.

Anschließend ging es weiter mit KAYIKO. Das komplette Gegenstück zur vorigen Show, denn zu sehen waren viel schwarz untermalt von düsterer Musik und gruseligen weißen Masken, die mich eher in eine Folge Pretty Little Liars hineinversetzten, als in die zweite Reihe einer Modenschau (für die erste Reihe bin ich leider noch nicht cool genug).

Nach einer kurzen Pause, in der ich mir einen weiteren Veilchenspritzer gönnte, ging es weiter mit Paptiste. Grau-schwarze Grundtöne und blockartige Schnitte zierten den Laufsteg. Ab und an waren Farbakzente zu sehen. Für alle, die nach der Devise „weniger ist mehr“  und „black is the new black“ leben, is diese Kollektion eindeutig die Richtige.

Noch in derselben Show präsentierte die Designerin Draskovits ihre wunderschön winterlichen Strickereien. Einen verfrorenen Winter werden wir mit ihren verzaubernden Stücken sobald nicht mehr erleben.

Und was darf auf der Fashionweek nicht fehlen? Abendroben! JC Hoerl präsentierte Abendkleider quer über die Bank. Vollantröcken aus Samt, Bustiers aus Seide, Kleider, ob eng oder weit geschnitten, aus Chiffon und Tüll. Für jede Frau war auf jeden Fall mindestens ein Kleid dabei. Ich kann nur von mir sagen, dass ich mich in so ziemlich alle verliebt habe. Ach hätte ich doch nur mehr Gelegenheiten mich wie eine Prinzessin zu kleiden…

Ach ja! Auch Barbie war in ihrem Marschmellow-förmigen pink-puffigen Abendkleid vertreten.

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Nach dieser Show lehnte ich mich entspannt zurück und gönnte mir erneut einen Veilchenspritzer.

xxx,
the ladies.

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1 Comment

  • Till Bällchen
    5 Jahren ago

    so gut!