fbpx
Mein Wohnungs-Horror
Tipps wie du ihn vermeidest

Mein Wohnungs-Horror
Tipps wie du ihn vermeidest

Mein Wohnungs-Horror
Tipps wie du ihn vermeidest

Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich als frischgebackene Abiturientin es kaum erwarten konnte diesen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Doch im Gegensatz zur Schule, wo uns am Anfang des Schuljahres ein Stundenplan und Bücher gegeben wurden, prangerten neben dem Wort Universität die Worte UMZUG, SELBSTSTÄNDIGKEIT, ORGANISATION und gefühlte zehn Million Fragezeichen. Da ich weiß, dass viele Maturantinnen unseren Blog lesen, habe ich beschlossen einen kurzen Survival-Guide mit meinen eigenen Erfahrungen zu schreiben.

Ich bin mit der Gesamtsituation überfordert!

So aufregend wie der Schritt von der Schule auf die Uni sein kann, so angsteinflößend ist er zugleich. Man muss sich für ein Studium, das man die nächsten 3-4 Jahre studiert, in einem riesigen Meer aus Studienangeboten entscheiden. Man muss vermutlich in eine andere Stadt oder sogar in ein anderes Land ziehen. Man muss eine Wohnung oder ein Studentenwohnheim finden. Unser bisheriger sozialer und emotionaler Rückhalt ist sehr wahrscheinlich hunderte Kilometer entfernt. Zum ersten Mal sind wir so richtig auf uns alleine gestellt und werden ins Kalte Wasser, das sich Erwachsenen-Leben nennt, geschubst.

Ich komme ursprünglich aus Stuttgart in Deutschland und für mich stand ziemlich schnell fest, dass ich zum Studieren nach Wien ziehen würde. Nicht weil ich, wie jeder in Österreich glaubt, dem NC entflohen bin, sondern weil ich nicht in einem Kaff in Deutschland leben wollte. Mein Wunschstudium „irgendwas mit Medien und Sprachen“ gab es in einer ähnlichen Kombination in Heidelberg, Tübingen, Mainz und Gießen oder eben in Wien. Und wenn ich die Wahl habe entweder dorthin zu gehen, wo dreiviertel meiner Mitschüler sind (Tübingen und Heidelberg), oder in einem un-kosmopolitischen Kaff zu studieren (Mainz und Gießen), oder in eine der schönsten und kulturreichsten Städte im deutschsprachigen Raum zu ziehen und neu anzufangen, dann ist mein Abenteuerinstinkt größer als mein 19-jähriges Ich – also größer als 1,60m. Somit war die Entscheidung für Wien schnell gefallen.

Heute habe ich leider keine Wohnung für dich

Für die meisten Deutschen heißt es nach dem Abi ausziehen, denn man geht oftmals dahin, wo man einen Studienplatz bekommt. In Österreich gibt es keine Studienbeschränkungen, wie im Nachbarland, daher kann man nach der Matura einfach zuhause bleiben und in der eigenen Stadt studieren, sofern der gewünschte Studiengang auch angeboten wird. Für alle anderen, heißt es aber auf Wohnungssuche gehen. Ich hatte anfangs überhaupt keine Ahnung, wann ich mit dem Suchen beginnen sollte. Auf der Seite WG-Gesucht schrieb ich täglich mehrere Leute an, verfasste Romane, um mich vorzustellen und bekam nie antworten. Als ich kurz vor Semesterbeginn nach Wien kam, um mich an der Uni zu inskribieren, versuchte ich so viele Besichtigungstermine auszumachen, wie ich konnte, aber auch hier gab mir niemand eine Chance und ich verstand nicht warum. Die Frist für das Studentenwohnheim hatte ich leider verpasst, also kämpfte ich mit den Tränen.

Irgendwo in den Tiefen des Internets fand ich eine Anzeige, die mich rettete. Eine alte Dame hatte ein freies Zimmer, das sie sehr günstig untervermietete. Im Gegenzug sollte ich hin und wieder ihren Einkauf erledigen. So hatte ich mir meine wilde Studienzeit zwar nicht vorgestellt, aber ich nahm was ich kriegen konnte. Ich konnte dann immer noch in Ruhe nach etwas Besserem suchen.

Der absolute Horror

Meine damalige Wohnsituation entpuppte sich alles andere als erfreulich. In anderen Worten: es war der absolute Horror. Ich hatte mehr Regeln an die ich mich halten musste, als zuhause. Ich durfte die Waschmaschine nicht benutzen, denn das würde ja so hohe Strom- und Wasserkosten verursachen. Nach 21 Uhr durfte ich nicht mehr Fernsehen (WHAT THE FUUUUU?). Ich war eine junge, wilde 19-jährige Erstsemestlerin, die ganz alleine Wien unsicher machen wollte und da durchkreuzte diese alte Schachtel meine College-Experience! Eine neue Bleibe musste also schnell her. Und auch hier gab es wieder Probleme. Niemand antwortete mir…

Eines Tages hatte ich endlich eine Antwort in meinem Postfach und auch gleich einen Termin für die Besichtigung. Als ich zur besagten Adresse kam, fühlte ich mich wie bei einem Massencasting für GNTM. Es waren knapp 50 Mädchen da. Alle schlank und wunderschön. Die Bewohner der WG waren zwei schlaksige Jungs mit pickligen Gesichtern, die uns in fünfer Gruppen durch ihre wunderschöne Altbauwohnung führten. Sie erzählten von ihrer früheren Mitbewohnerin, die Showtänzerin sei und hin und wieder eine Show für sie eingelegt hatte. In dem Moment zwinkerte mir einer der beiden zu, vermutlich wollte er mir damit sagen, dass, wenn auch ich eine Show für sie einlegen konnte, dann wäre ich in der nächsten Runde. Ja genau. Es gab tatsächlich Runden! Ich wusste bereits nach der seltsamen Anspielung im Badezimmer, wo die Bohnenstange, der mir vorher auch schon zugezwinkert hatte, mir ins Ohr flüsterte, wie groß die Badewanne ja nicht sei und zwei Menschen da locker Platz drin hätten, dass ich ganz sicher nicht dort wohnen wollte. Ich blieb aber trotzdem bis zum Schluss, aus journalistischer Neugierde und, um mir dieses Affentheater anzuschauen.

Ich hatte keine WG-Erfahrung

Ich freundete mich dort mit einem anderen Mädchen an und wir machten uns einen Spaß daraus. Ob die Jungs mit dieser Aktion wirklich ein armes Mädchen in ihre Klauen fangen konnten, weiß ich nicht. Ich bin nach zwei Stunden mit meiner neuen Bekanntschaft auf ein Café gegangen. Dort erzählte sie mir auch warum mir niemand antwortete. Ich sei zu jung. Ich hätte keine WG-Erfahrung. OK. Heutzutage braucht man auch für alles Erfahrung. Selbst für eine Wohnung! Über Uni-Bekanntschaften kam ich dann endlich an ein tolles, helles und günstiges WG-Zimmer. Gott sei Dank!

Tipps für die Wohnunssuche

1. Legt ein Budget fest

2. Filtert eure Suche nach Preis und Bezirken

WG:

3. Sucht auch in Facebook-Gruppen, wie WG-Zimmer Wien

4. Verfasst einen Text vor, wo ihr euch vorstellt, aber versucht klar zu machen, dass ihr “WG-Erfahrung” habt.
Not macht erfinderisch! Diesen Text könnt ihr im Copy-Paste-Modus an alle schicken.

Wohnheim:

5. Achtet bei Wohnheimen auf die Anmeldefristen

6. Wählt immer ein eigenes Zimmer. Privatsphäre ist wichtig!

7. Erkundigt euch in Uni-Gruppen, welche Wohnheime gut sind (Partys, Anbindungen, Freizeit-Aktivitäten etc.)

Sichert euch einen Platz bei DONAUHOMES

Damit euch eine ähnliche Schreckensgeschichte erspart bleibt, solltet ihr früh genug mit der Suche beginnen und nicht dieselben Fehler machen wie ich. Ich habe mir das neue Studentenwohnheim Donauhomes an der U2 Donaustadtbrücke, das im September pünktlich zum Semesterbeginn eröffnen wird, angeschaut und muss sagen, hätte ich jetzt nicht schon eine wunderschöne Wohnung mit Garten, dann würde ich sogar eines der Apartments dort mieten.

Anders als in anderen Heimen, gibt es hier Single Studios mit einem eigenem Schlafzimmer und oder einem kleinen Wohnraum mit Küche und ein eigenes Bad. Es gibt auch Double Studios, die man sich mit der besten Freundin teilen kann, oder auch ein eigenes Apartment. Im Preis ist alles inkludiert, was man als Student zum Leben braucht. Also, eine Matratze, W-Lan, Strom, Wasser und Heizkosten. Nein Scherz. Die Apartments und Studios sind bereits alle möbliert und fast alle Zimmer haben ein Balkon, eine Terrasse oder eine Loggia. Die Zimmer bzw. Apartments sind groß und geräumig und haben auch einen Storage Raum. Die Alte Donau hat man direkt vor der Haustüre und die Unis sind all 5-15 Minuten mit der U-Bahn entfernt.
ACHTUNG: Studios / Apartments können nur noch bis 31. Mai mit Frühbucherbonus gebucht werden!

Ich wünsche allen Suchenden noch ganz viel Erfolg und Durchhaltevermögen!
Ihr schafft das!

*In freundlicher Zusammenarbeit mit Donauhomes

Related Stories

Leave a Comment

Leave A Comment Your email address will not be published

1 Comment

  • 8 Monaten ago

    Ich finde mich in dem Beitrag voll und ganz wieder. Gerade in Wien ist es alles andere als leicht eine passende Wohnung zu finden. Und hat man einmal eine gefunden, die einem wirklich taugen würde, schnappt sie einem jemand anderer vor der Nase weg. Es ist wirklich zum verzweifeln. Gerade zu Semesterbeginn ist es ein wahrer Kampf. Bei mir hat es letztlich dann doch geklappt. Hab zwar nicht meine Traumwohnung gefunden, aber zumindest eine, die halbwegs leistbar ist. Die Mietpreise in Wien sind nämlich wirklich der pure Wahnsinn. Mein Tipp: Falls ihr mit dem WG-Leben zurecht kommt, sucht euch ein schönes Zimmer in einer netten WG. Das ist wesentlich leichter zu finden und man spart nebenbei noch ein wenig.