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Sardinia Travel Diary: Der Nordosten

Sardinia Travel Diary: Der Nordosten

Sardinien: Ein Beitrag, der schon so lange auf meiner To-Do-Liste stand und irgendwie hat es mich nie so richtig gefreut ihn zu schreiben, obwohl die Reise schön war. Doch nun soll es endlich so weit sein. Kurz nachdem Nina aus Sardinien zurückkam (ihren Beitrag findet ihr hier), ging es auch für mich in die italienische Insel. Da weder ich noch meine Begleitung einen Führerschein besitzen, waren wir, im Gegensatz zu Nina, auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen und ihr könnt euch vorstellen, wie gut diese auf einer kleinen italienischen Insel funktionieren. Spoiler Alert: Mir war immer schlecht im Bus.

Aus diesem Grund würde ich jedem raten ein Auto zu mieten. Man ist viel flexibler und kann viel mehr unternehmen. Da wir in Olbia-Tempio landeten, beschlossen wir auch gleich dort zu bleiben und die Stadt als Base zu nehmen, von der aus wir Ausflüge machten. Die öffentlichen Anbindungen sind in einer größeren Stadt schließlich etwas besser als in kleineren Regionen.

Tag 1

Olbia Tempio

Am ersten Tag blieben wir in Olbia und versuchten zunächst etwas Essbares zu finden. Nicht so einfach, wenn man um 15 Uhr im Air BnB eincheckt und die Stadt um einen herum wie leergefegt ist. Supermärkte haben nachmittags geschlossen, Bars, Cafés und Restaurants ebenfalls. Willkommen in Italien, dachte ich mir. So war es auch schon während meines Erasmus-Semesters in Genua. Wir beschlossen in ein Einkaufszentrum in der Nähe zu fahren. Natürlich gingen wir zu Fuß und natürlich verirrten wir uns. Im Einkaufszentrum angekommen, waren alle Essensstände und Restaurants (bis auf McDonald’s) zu nur noch ein kleiner Pizzastand hatte offen, weil es die Reste noch loswerden wollte. Neue Pizzen bereitete es aber nicht mehr zu. Wir nahmen alles, was wir kriegen konnten!

Danach machten wir einen Spaziergang durch Olbia Zentrum. Die Stadt ist sehr süß, aber auch relativ touristisch. Dennoch war es schön wieder in Italien zu sein. Da wir in unserem Air BnB kein Internet hatten (hahaha) und nicht mehr so viel mobile Daten, mussten wir ganz old school in ein Tourismuszentrum spazieren und uns dort informieren.

Tag 2

La Maddalena – Spiaggia Punta di Tegge

Am zweiten Tag ging es zur Inselgruppe La Maddalena. Früh morgens nahmen wir ein Bus bis nach Palau und von dort eine Fähre nach La Maddalena. Wenn man alle kleineren Inseln erkunden möchte, kann man sich auch eine Bootstour mieten. Da wir im Oktober, also außerhalb der Hauptsaison, da waren, gab es kaum mehr Angebote für Touren.

Auch hier wäre ein Auto keine schlechte Idee, denn es fahren kaum Busse. Aus dem Grund sind wir zur Spiaggia Ponte die Tegge gewandert. Es gibt noch viele andere wunderschöne Strände, die aber etwas schwieriger zu erreichen sind. Punta di Tegge war aber wunderschön und menschenleer. Das Wasser war auch sehr warm und angenehm. Später haben wir noch in einem kleinen Restaurant direkt am Strand Lasagne gegessen. Mir fällt der Name nicht mehr ein, aber es ist das einzige Restaurant dort.

Palau – Baia del Faro

Abends ging es mit der Fähre zurück nach Palau, wo wir einen langen Spaziergang durch die Ortschaft und bis zur Baia del Faro machten. Die Fotos sollten für sich sprechen. Der Sonnenuntergang war wunderschön!

Tag 3

Porto Rotondo – Porto Istana – Cala di Volpi

Am dritten Tag ging es nach Porto Rotondo. Dort haben wir die Ortschaft ein bisschen erkundet und die leckerste Pizza ever gegessen. Ich bin leider so eine schlechte Bloggerin, da ich mir nicht aufgeschrieben habe, wie das Restaurant hieß. Aber es war das einzige an der Hauptstraße zum Strand, das um 14.30 noch offen hatte.

Danach ging es nach Porto Istana und zur Cala di Volpi. Ein wunderschöner einsamer Strand. Sardinien im Oktober ist so schön und so leer. Ich kann es jedem nur ans Herz legen abseits der Hauptsaison dorthin zu reisen.

Tag 4

 

Porto San Paolo – Isola Tavolara

Wir wollten am vierten Tag von Porto San Paolo mit der Fähre zur Isola Tavolara fahren und den Tag auf der kleinen Insel verbringen. Leider gab es an dem Tag Wetterbedingt keine Fähren, also bleiben wir in Porto San Paolo und gingen dort schwimmen. Es war ein Spektakel. Während auf unserer Seite Sonne war, sah man auf der Insel drüben ein Unwetter.

Tag 5

Lido del Sole

Am letzten Tag, reisten wir abends erst ab, also beschlossen wir in Olbia zu bleiben und bis nach Lido del Sole zu spazieren. Ein netter Strand mit einer schönen Aussicht und klarem Wasser.

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