London Reiseführer | Meine Tipps für einen Kurztrip

London Reiseführer | Meine Tipps für einen Kurztrip

Die letzte Woche habe ich mit meinem Freund in Großbritannien verbracht. Zuerst haben wir London unsicher gemacht, anschließend ging es mit dem Zug nach Edinburgh. Hier zeige ich euch meine Eindrücke von der britischen Hauptstadt und gebe Tipps für einen Kurztrip.

Zum vierten Mal sollte es für mich nach London gehen. Bei manchen Städten würde ich sagen, ich habe nach so vielen Besuchen schon alles gesehen, nicht aber bei dieser Metropole. Zwar konnten wir unseren Trip gemütlich angehen, da nicht mehr jedes Wahrzeichen besichtigt werden muss, dennoch sind wir letztendlich jeden Tag mindestens 15 km gegangen und waren stundenlang unterwegs. Denn eines sei euch gesagt: in London gibt es immer Neues zu entdecken.

Meine Tipps für einen Kurztrip nach London

Von A nach B

Vom Flughafen in die Stadt

Da wir mit Level in London Gatwick angelandet sind, mussten wir uns erst einmal überlegen, wie wir in die Stadt kommen. Letztendlich haben wir uns für den Zug entschieden – es gibt den Gatwick Express zur Victoria-Station (gleicht wahrscheinlich unserem Cat) und mehrere Verbindungen mit dem Gatwick Train-Transfer. Ersterer ist etwas teurer, dafür aber schneller (hierfür haben wir uns entschieden) – zweiterer ist günstiger, da der Zug aber öfter hält, dauert die Fahrt insgesamt auch länger.

Zudem gibt es auch einige Busverbindungen, die euch vom Flughafen in die Stadt bringen. Das ist mit Sicherheit die günstigste Variante, die Fahrt dauert aber auch fast doppelt so lange.

In der Stadt unterwegs

Wenn mein Freund und ich reisen, dann wird immer viel gegangen. Wir sind einfach der Meinung, dass man so am meisten sieht. Demnach waren wir eben sehr viel zu Fuß unterwegs – wie bereits erwähnt sind wir jeden Tag mindestens 15 km gegangen (einen unserer Spaziergänge habe ich euch weiter unten aufgelistet).

Dennoch wollten wir nicht ganz auf öffentliche Verkehrsmittel verzichten. Manche Strecken waren uns dann doch zu weit, vor allem wenn man nur einen Kurztrip geplant und dementsprechend wenig Zeit zur Verfügung hat. Außerdem wollten wir mit dem Gepäck bei der An- und Abreise nicht ewig lange “hatschen”. Für diese Voraussetzungen war die Oyster Card die beste Wahl. Hier wird Geld auf eine Karte geladen und pro Fahrt abgebucht. Es gibt auch einen Tages- bzw. Wochenpass, der uns aber für unseren Reisezeitraum teurer gekommen wäre.

Was muss man gesehen haben

London ist übersättigt mit Wahrzeichen, die es wert sind, gesehen zu werden. Jeder Reiseführer wird euch eine Liste der beeindruckendsten Gebäude, Monumente und Plätze liefern. Ich habe mir gedacht, ich stelle euch einen kleinen Spaziergang zusammen, bei dem ihr bereits sehr viele der bekannten Wahrzeichen “abklappern” könnt. Wir sind auch eine ähnliche Strecke gegangen.

Sightseeing-Spaziergang:

  • Hyde Park und Speaker’s Corner
  • Soho und Carnaby Street
  • Chinatown
  • Leicester Square
  • Trafalgar Square und National Gallery
  • Covent Garden
  • Saint Paul’s Cathedral
  • Tower of London
  • Tower Bridge
  • Butler’s Wharf

Meine Lieblingsviertel:

Soho ist wohl bei den meisten Besuchern Londons ein sehr beliebtes Viertel. Es ist hip und bietet besonders viele Möglichkeiten. Einerseits reiht sich ein tolles Restaurant neben das andere, zudem gibt es tolle Shopping-Möglichkeiten (so beispielsweise in der Carnaby Street) und das China Town Gate öffnet die Tür in eine ganz andere Welt.

Earl’s Court war mir als Viertel bisher nicht wirklich bekannt. Da sich unser Hotel dort befand, durfte ich es bei diesem Besuch jedoch näher kennenlernen. Es beherbergt viele gute Restaurants und strahlt für mich eine gewisse Ruhe aus. Ihr müsst definitiv nicht extra hinfahren, aber falls ihr in der Nähe sein solltet, lohnt sich ein kleiner Spaziergang.

Kulinarisches Vergnügen

Märkte:

Wir lieben es, auf Märkte zu gehen und durch das regionale und frische Sortiment zu stöbern. Wenn zudem Food Trucks vorhanden sind – umso bessern. London hat eine große Dichte an Wochenmärkten, die entdeckt werden wollen. Wir haben keine Geheimtipps aufgestöbert, sondern uns an die Klassiker, die wahrscheinlich den meisten von euch ein Begriff sind, gehalten. Dennoch haben wir beide Märkte das erste Mal besucht und können sie nur weiterempfehlen

  • Borough Market:
    Food-Trucks, Delikatessen, regionale Nahrungsmittel
  • Camden Market:
    Food-Trucks, Bier, Vintage-Kleidung

Restaurants:

Gefrühstückt haben wir meistens nur eine Kleinigkeit mit einer großen Tasse Kaffee. Zu Mittag haben wir uns einen Markt gesucht und verschiedenes Street Food gegessen. Am Abend sind wir stets in ein Restaurant eingekehrt. Da wir dann nicht mehr ewig weit nach Hause fahren wollten, findet ihr fast alle der Lokale, die ich empfehlen kann, in der Nähe von Earl’s Court – seid ihr in der Nähe, schaut auf alle Fälle vorbei.

  • Mother Mash:
    in Soho, typisch englische Gerichte (Bangers/Pie and Mash) im Hipster-Stil, auch vegetarische Varianten vorhanden
  • Siam Secret Garden:
    thailändisches Restaurant mit authentischer Küche (kostet das Pad Thai), ist durch einen süßen Hintergarten zu erreichen
  • Tandoori:
    indisches Restaurant, keine schöne Einrichtung – aber sehr gutes Essen
  • Gourmet Burger Kitchen:
    sehr saftige Burger, auch die vegetarischen und veganen Pattys sind köstlich

Shopping-Paradies

Tolle Läden und Boutiquen findet ihr in London fast an jeder Ecke. Hier werdet ihr aber ganz bestimmt fündig.

  • Camden Market: Vintage-Kleidung
  • Brick Lane: Vintage-Kleidung
  • Oxford Street: all die großen Ketten
  • Carnaby Street: Boutiquen und bekannte Marken

Ich hoffe, euch hat mein kleiner Reiseführer gefallen. Falls ihr zusätzliche Tipps benötigt, lasst euch auch gerne von Márcias Artikel “Quer durch London in 48 Stunden” inspirieren.

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